Diese Arbeit wurde der Ration in Dosierungen von
jeweils 4 und 8% ungeschütztem Palmölfettsauren sowie geschütztem PalmölCa-Seifen zugelegt und der .EinfluB von diesen Mischungen auf verschidenen
Abschnitten des Magen-Darm-Traktes beim Schaf überpruft.ln dieser Arbeit
wurde insgesamt sechs manliehen Merino-landschafen mit zwei Pansenfısteln,
zwei Duodenalfısteln und zwei IIeocaecalfısteln durchgeführt. Kontrolıration
bestand aus der Grundration, die sich aus Heu, Melasseschnitzeln (getrocken),
Sojaextraktionsschrot und einschlieBlich Mineralien zusammensetzte. Auf der
Grundration wurde gestaffelte Mengen 4 und 8% der Trockensubstanz an
Palmölfettsauren (PFAD, ungeschütztem Palmöl) und Palmöl-Ca-Seifen (PCA,
geschütztem Palmöl) zugelegt, dafür wurden vier Versuchsration erhalten. Aıle
Tiere wurden mit den verschiedenen Rationen jeweils ıo-tagigen Anfütterungsperioden je eine Adaptationsperiode geschaltet, dann folgten 3 Perioden von je
einer Woehe Dauer. In den letzten 3 Tagen der Periode wurden die Proben aus
Pansensaft, Duodenal-und IIealchymus entnommen und diese Weise erhöhte
sich die Wiederholungzahl (n).
Pansensaft weist einen Ts-Gehalt um 3.04-3.73 %, Duodenal-und Ileumchymus um 4.14-4.87 und 8.00-9.35 % auf, so lieB sich der Gehalt an EiweiB
und Fett der von diesen 3 Segmenten entnommenen Proben höher als die Werte
im Futter.
Der Ca-Gehalt stieg deutlieh bei Einsatz der geschützten Palmölfettseifen
(PCA). Durch die Zugabe der gesehützten Fette konnten bei aus Duodenalchymus entnommenen Proben höhere pH-Werte gemessen werden als die Zugabe
der ungeschützten Fette. Hierbei spielten geschützte Fette deutlicher als ungesehützte. Die Summe der flüehtigen Fettsauren im Duodenalchymus ging
dureh die Zulage von PCA zuruek, im Pansensaft dagegen zeigte sie sieh
erhöhte Werte. Die Konzentration an Essigsaure erfolgte eine Anreiherung im
Pansensaft bei Gabe der geschützten Fette.
Dureh den Einsatz von PFAD in höherer Dosierung gingen die Ammoniakgehalte im Pansensaft und Duodenalchymus zuruek. Dureh die Vexgabe von
PCA und PFAD in höherem Dosierungen erhöhte sich der Gehalt an Olsaure im
Pansensaft erheblich. Bei den aus Pansensaft und Duoadenalchymus entnommenen Proben der Kontrollgruppe lieB sich höher mikrobiell verstoffwechselte
Fettsauren (trans-, ungeradzahlige-, hydrierte Fettsauren) feststellen als bei den
anderen Gruppen.
Birincil Dil | İngilizce |
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Konular | Veteriner Cerrahi |
Bölüm | Araştırma Makalesi |
Yazarlar | |
Yayımlanma Tarihi | 1 Ocak 1994 |
Yayımlandığı Sayı | Yıl 1994Cilt: 41 Sayı: 03.04 |